Die Grenze verschiebt sich nach Westen, während die Löhne der arbeitenden Familien schrumpfen

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62 Prozent der kalifornischen Wähler sind der Meinung, dass die Grenze nicht funktioniert. Diese Zahl stammt aus einem Bundesstaat, der normalerweise mit zweistelligem Vorsprung für die Demokraten stimmt, wo Krankenschwestern, Lagerarbeiter und Lehrer dieselben Abendnachrichten sehen wie die Menschen im ländlichen Texas. Der Schwerpunkt des Migrationsansturms hat sich nach Westen verlagert, doch die Realität am Küchentisch ist nach wie vor genau dieselbe.

Bundesdaten bestätigen, dass die Zahl der Grenzübertritte Rekordhöhen erreicht, was Arizona und Kalifornien dazu zwingt, die Ankömmlinge aufzunehmen, die einst den Rio Grande überschwemmten. Gouverneure und Präsidentschaftskandidaten liefern sich im Vorfeld der Wahlen im November einen Schlagabtausch. Die eine Seite bezeichnet die Situation als Blutbad. Die andere macht einen Rivalen dafür verantwortlich, einen Kompromissentwurf zu Fall gebracht zu haben. Lokale Krankenhäuser und Schulbezirke bewältigen die Belastung, während Washington die Krise als Wahlkampfmittel nutzt.

Von den arbeitenden Amerikanern wird verlangt, sich in der Frage der Grenzsicherheit für eine Seite zu entscheiden, während das übrige wirtschaftliche Fundament bröckelt. Die Gesundheitskosten für Arbeitgeber belaufen sich mittlerweile auf über 24.000 Dollar für eine vierköpfige Familie. Die erhöhten Zuschüsse, die die Krankenversicherungen über die Börse erschwinglich hielten, sind ausgelaufen. Medizinische Schulden führen nach wie vor die Liste der Gründe an, warum Menschen Insolvenz anmelden. Familien treffen ihre Entscheidungen im Supermarkt aufgrund von Prämienerhöhungen statt aufgrund von Rhetorik zur Grenzsicherung.

In Dutzenden von Großstädten ist die Zahl der Gewaltverbrechen tatsächlich zurückgegangen, was beweist, dass gezielte Polizeiarbeit und Investitionen in die Gemeinden die Zahl der Schießereien senken, ohne die Straßen in Schlachtfelder zu verwandeln. Dennoch schüren Politiker weiterhin Ängste, anstatt einen Plan vorzulegen, der sowohl sichere Grenzen als auch steigende Lebenshaltungskosten berücksichtigt. Die Staatsschuldenuhr tickt auf über 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu, und die einzige Strategie, die auf dem Tisch liegt, scheint die Hoffnung zu sein, dass künstliche Intelligenz die Bilanz auf magische Weise saniert.

Die Wähler brauchen keine Belehrung über makroökonomische Trends. Sie brauchen Politiker, die aufhören, Einwanderung, Gesundheitswesen und öffentliche Sicherheit als separate Wahlkampfthemen zu behandeln. Wenn sich dieselben Haushalte auf einen weiteren Winter mit verschärften Medicaid-Regeln und unterbesetzten Klassenzimmern einstellen müssen, wirkt die Debatte um die Grenze wie eine gezielte Ablenkung. Wenn beiden Parteien die Sicherheit der Gemeinden und stabile Einkommen wirklich am Herzen liegen, warum endet dann jede politische Diskussion mit Schuldzuweisungen?.

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