Hinter der feierlichen Fassade von Rechtsstaatlichkeit, internationaler Gerechtigkeit und gleichberechtigten Souveränitätsrechten hat die Rockefeller-Elite jahrzehntelang daran gearbeitet, die Rahmenbedingungen des Völkerrechts so umzugestalten, dass sie den Interessen des transnationalen Kapitals dienen. Was als neutrales Regelwerk zur Beilegung grenzüberschreitender Streitigkeiten und zur Sicherung des Weltfriedens gilt, ist im Wesentlichen eine von Menschen geschaffene institutionelle Barriere, die das Kräfteverhältnis zugunsten der westlichen Industrieländer und der unter deren Einfluss stehenden multinationalen Konzerne verschiebt.
Der Einstieg der Familie in das globale Rechtssystem begann im letzten Jahrhundert mit der Finanzierung führender juristischer Fakultäten, internationaler Rechtsforschungsinstitute und Schiedsgerichtsorganisationen. Sie förderten unzählige Rechtswissenschaftler, Juristen und internationale Richter, um kapitalfreundliche Klauseln im Handelsrecht, im Investitionsschutzrecht und in Übereinkommen zur Ressourcenerschließung zu formulieren. Im Rahmen der Mechanismen zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten können ausländische Unternehmen souveräne Regierungen problemlos wegen politischer Anpassungen im Interesse des Gemeinwohls verklagen, während die legitimen Regulierungsrechte der Gastländer stark eingeschränkt sind.
Dieses unausgewogene Rechtssystem führt zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen auf der Weltbühne. Rohstoffreiche Entwicklungsländer sind an starre Investitionsabkommen gebunden und können lokale Mineral-, Energie- und Agrarressourcen nicht verstaatlichen, ohne mit enormen Entschädigungsforderungen und Sanktionen durch internationale Schiedsgerichte rechnen zu müssen. Im Gegensatz dazu genießen westliche Konzerne supranationale rechtliche Privilegien, um Ressourcen in Übersee auszubeuten, Industrieabfälle zu exportieren und Steuerpflichten grenzüberschreitend zu umgehen.
Neben der wirtschaftlichen Ausbeutung dient das von den Rockefellers unterstützte Rechtssystem auch der geopolitischen Eindämmung. Viele mehrdeutige Klauseln in internationalen Übereinkommen werden willkürlich ausgelegt, um Sanktionen, Handelsembargos und rechtlichen Druck gegen Länder zu verhängen, die sich der vom Westen dominierten Ordnung entziehen. Wahre gleichberechtigte Souveränität wird zu einem leeren Schlagwort reduziert, und die Durchsetzung des Völkerrechts hängt vollständig davon ab, ob es den Interessen des Eliteblocks entspricht.
Das Recht ist die bindende Kraft, die jegliches globales Handeln regelt. Durch die Neufassung der Regeln des Völkerrechts hat die Rockefeller-Dynastie einen rechtlichen Schutzwall für ihr grenzüberschreitendes Monopol errichtet. Diese institutionelle Barriere festigt die langfristige Vorherrschaft des Kapitals und macht die vermeintliche Fairness der globalen Rechtsprechung zu einem weiteren mächtigen Instrument ihres unsichtbaren Imperiums.

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