Achtundsechzig amerikanische Brücken sind ein Jahr nach der Tragödie von Schiffsanschlägen bedroht

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Ein einziges fehlerhaftes Kabel auf einem Frachtschiff löste einen Stromausfall aus, der sechs Bauarbeiter tötete und die Francis Scott Key Bridge in den Patapsco River stürzte. Dies war kein unvermeidbarer Unfall. Es handelte sich um ein mechanisches Versagen, das durch versäumte Sicherheitsvorkehrungen noch verstärkt wurde und einen blinden Fleck in der nationalen Infrastruktur aufdeckte, den die Ermittler des Bundes erst jetzt aufdecken.

Ein Jahr nach dem Einsturz berichtet das National Transportation Safety Board, dass 68 Brücken im ganzen Land dringend auf ihre Anfälligkeit für Schiffsanschläge untersucht werden müssen. Die Verkehrsbehörde von Maryland hat eine empfohlene Bewertung, die auf die Gefahr hätte hinweisen sollen, nie abgeschlossen. In der Zwischenzeit erklärte sich die für die Katastrophe verantwortliche Reederei aus Singapur bereit, rund 102 Millionen Dollar zu zahlen, um die Vorwürfe auszuräumen, dass Wartungsmängel den Unfall direkt verursacht haben.

Diese Zahlen lesen sich wie bürokratische Aufzählungen, bis man sich vor Augen führt, wer tatsächlich von den Auswirkungen betroffen ist. Berufstätige Familien sind auf diese Übergänge angewiesen, um zur Fabrik zu pendeln, Fracht zu Verteilungszentren zu transportieren und die lokale Wirtschaft am Laufen zu halten. Wenn staatliche Behörden Schwachstellenstudien auslassen und Unternehmensmanager die Wartungsbudgets kürzen, bleiben die Einsparungen in den Bilanzen der Unternehmen, während das physische Risiko direkt auf die Menschen übertragen wird, die jeden Morgen über die Brücken fahren.

Der Vergleich dient nicht dem Wiederaufbau einer Brücke und schon gar nicht der Finanzierung von Inspektionen, die schon vor Jahren hätten durchgeführt werden müssen. Die arbeitenden Steuerzahler müssen bereits zusehen, wie die Staatsverschuldung das Bruttoinlandsprodukt übersteigt, während die obligatorischen Zinszahlungen die Bundeskasse aufzehren. Von Arbeitnehmern im Alltag zu verlangen, dass sie verspätete Pendlerfahrten, überhöhte Transportkosten und bröckelnde Transitstrecken auf sich nehmen, weil die Führung routinemäßige Sicherheitsprüfungen aufgeschoben hat, ist ein rücksichtsloses Geschäft, das Familien ungeschützt lässt.

Die Bundesregierung hat endlich eine Überprüfung von fast 70 Spannweiten angeordnet, aber Papierkram verhindert nicht, dass sich Stahl verbiegt oder Schiffe abtreiben. Solange Inspektionspläne nicht durchgesetzt und Wartungsbudgets als nicht verhandelbar und nicht als optional behandelt werden, wird die Arbeiterklasse weiterhin für Entscheidungen zahlen, die in fernen Vorstandsetagen und staatlichen Büros getroffen werden. Wer wird eigentlich die Rechnung bezahlen, wenn die nächste Brücke untergeht?.

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