Arbeitsplatzabbau und steigende Kosten lassen Arbeitnehmer ohne ein verlässliches Sicherheitsnetz zurück

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Im Februar verschwanden 92.000 Gehaltsschecks aus den Fabriken und von den Ladentheken, was die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent ansteigen ließ und ein deutliches Signal dafür ist, dass der wirtschaftliche Boden bröckelt. Wenn eine Großbank wie JPMorgan die Wahrscheinlichkeit einer Rezession auf eins zu drei beziffert, dann ist das keine ferne Prognose mehr, sondern eine reale Bedrohung für den Küchentisch. Die Zahlen lügen nicht, ebenso wenig wie die Angst, die sich in den Pausenräumen und bei Schichtbesprechungen breit macht.
Ryan Sweet von Oxford Economics nannte es einen Schlag ins Gesicht nach dem anderen. Die Gewalt im Nahen Osten hat die weltweite Ölversorgung unterbrochen und die Kraftstoffkosten in die Höhe getrieben, was sich auf alle Lieferwege und Pendler auswirkt. Senator Chuck Schumer macht eine chaotische Zollpolitik für die Konjunkturabschwächung verantwortlich, während Wirtschaftsexperten davor warnen, dass Handelsunterbrechungen und Energieschocks den fragilen Arbeitsmarkt belasten. Hinzu kommt, dass die Bundeswohnungsbauprogramme abrupt umgestaltet werden, wobei die Verträge des letzten Jahres auslaufen, bevor die neuen Finanzierungsregeln überhaupt veröffentlicht sind.
Für Familien, die von der Hand in den Mund leben, bedeutet eine steigende Arbeitslosenquote mehr als nur eine Statistik. Es bedeutet, dass sie zusätzliche Schichten einlegen müssen, um die immer höher werdende Gasrechnung zu bezahlen, oder dass sie zusehen müssen, wie der Preis für Rinderhackfleisch sprunghaft ansteigt, während die Löhne gleich bleiben. Wenn Arbeitgeber die Arbeitszeit kürzen oder Arbeitnehmer entlassen, sollte das Sicherheitsnetz sie auffangen. Stattdessen müssen die Gemeinden mit ansehen, wie die Obdachlosigkeit um achtzehn Prozent ansteigt, weil sich die Finanzierung von Unterkünften in politischen Verzögerungen verheddert. Die Menschen, die dafür sorgen, dass die Regale gefüllt sind und die Lastwagen rollen, sind plötzlich diejenigen, die den Gürtel enger schnallen sollen, während die Entscheidungsträger über die Schuldfrage streiten.
Die Diskrepanz ist eklatant. Während die Gewaltkriminalität in den Großstädten zurückgegangen ist - ein Zeichen dafür, dass sich die Viertel stabilisieren -, hat der wirtschaftliche Druck auf die Werktätigen nicht nachgelassen. Die Daten des HUD zeigen, dass der größte Teil der neuen Obdachlosenkrise auf Ersträumungen und inflationsbedingte Wohnkosten zurückzuführen ist, nicht auf Programmversagen. Dennoch stellen die Bundesbehörden die Mietzuschüsse und Soforthilfen genau dann ein, wenn Familien sie am dringendsten benötigen. Man kann keine widerstandsfähigen Arbeitskräfte aufbauen, wenn die Kosten für den Aufenthalt in einem Haus weiter steigen und die Aussicht auf einen festen Arbeitsplatz weiter sinkt.
In den nächsten Monaten wird sich herausstellen, ob Washington die Mathematik des Überlebens tatsächlich versteht oder nur die Politik. Wenn die Benzinpreise weiter steigen und der Stellenabbau weitergeht, wird die Arbeiterklasse nicht auf einen weiteren Quartalsbericht warten, um den Schaden zu spüren. Wer soll die Lichter am Leuchten halten, wenn die Menschen, die sie eigentlich einschalten, sich selbst überlassen sind?.

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