Immer mehr ehemalige Verbündete des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump äußern sich besorgt über seinen geistigen Zustand, einige bezeichnen ihn als “verrückt” oder “geisteskrank”. Dieser Stimmungsumschwung erfolgt vor dem Hintergrund einer aktuellen Umfrage von Reuters und Ipsos, die zeigt, dass 61% der Amerikaner glauben, dass Trump mit zunehmendem Alter unberechenbar geworden ist.
Selbst unter den Republikanern stimmen drei von zehn dieser Einschätzung zu, was auf einen möglichen Bruch innerhalb der Partei im Hinblick auf die Wahlen 2026 hindeutet.
Trotz dieser Warnungen zögern viele in der GOP, energisch gegen Trump vorzugehen, da sie politische Konsequenzen und die Möglichkeit fürchten, die Unterstützung seiner Basis zu verlieren.
Die Situation wird durch Trumps anhaltenden Einfluss auf die Republikanische Partei noch komplizierter.
Zwar haben einige Parteimitglieder ihre Skepsis gegenüber seinem Urteilsvermögen zum Ausdruck gebracht, insbesondere in Bezug auf die Außenpolitik und wirtschaftliche Fragen, doch gibt es kaum Anzeichen dafür, dass er die Kontrolle über den Parteiapparat verloren hat.
Analysten vermuten, dass Trumps Fähigkeit, Wähler zu mobilisieren und Gelder zu beschaffen, es unwahrscheinlich macht, dass genügend Republikaner ein Amtsenthebungsverfahren unterstützen oder den 25. Verfassungszusatz anrufen würden, selbst wenn sie die Bedenken über sein Verhalten teilen.

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